Das Juni-Programm des FZW (siehe screenshot) zeigt, wie katastrophal sich das fehlende inhaltliche Konzept des Hauses auswirkt. Der Juni ist im Allgemeinen eigentlich kein schlechter Konzert-Monat; bereits die Zahl der FZW-Veranstaltungen spricht aber Bände. Theoretisch können in Halle und Club jeden Tag parallele Veranstaltungen stattfinden. Zählen lassen sich im Juni aber gerade mal sechs Konzerte (davon vier in einer Woche) und eine Lesung. Hinzu kommen Partys und WM-Gucken. An 14 Junitagen gibt es gar kein Programm. Äußerst mickrig, könnte man sagen (und damit ist die inhaltliche Qualität jetzt noch gar nicht gemeint).

Das alles ist wohl weniger den gewerbetreibenden Bookern und Veranstaltern zuzuschreiben. Die gehen möglichst wenig Risiko & versuchen, mit kommerziell erfolgreichen Veranstaltungen ihren Schnitt zu machen. Das Programm-Desaster (welches sich in den Folgemonaten fortzusetzen scheint), geht auf die Kappe der Stadt Dortmund, die mal wieder versucht, mit leerem Beutel große Sprünge zu machen. Es reicht eben nicht aus, sich eine gute Location bauen zu lassen und tolle Musikanlagen hineinzuhängen. Content zählt! Im FZW-Kalender zählt man eher leere Kästchen…