Das FZW wird nach meiner Wahl zum OB nicht privatisiert“, teilte Herr Sierau Anfang Mai auf Anfrage bei www.abgeordnetenwatch.de mit. Dass Politikerworte immer nur bis zur Wahl gelten, ist uns klar und bedarf (gerade in Dortmund) keiner weiteren Beweise.

Auch wenn wir in diesem Fall gerne einmal Unrecht gehabt hätten – da bleibt sich die Politik dann treu und die WR darf melden: Stadt sucht neuen Betreiber fürs FZW.

Programmatisch dürfte die Privatisierung keine weiteren negativen Auswirkungen haben. Schlechter geht es eigentlich nicht. O.k., auf Nazikonzerte und Saufpartys soll verzichtet werden – das sollten wir als großartigen Erfolg Dortmunder Kunstförderung aber sowas von ordentlich feiern.