Professor Tim Renner mag das Gezeter von Teufelchen von und zu Guttenberg auch nicht so recht und outet sie angeekelt als AC/DC-Fan. Recht hat der Mann. Die angeblichen Porno-Pop-Stars sind doch in Wirklichkeit nur adrette Schulmädchen mit fest definiertem Ziel: „Ich bin letztlich nur ein Mädchen aus New York City, das sich all das in den Kopf gesetzt hat. Regiert die Welt! Was ist das Leben wert, wenn du sie nicht regierst?“ sagt Frau Gaga dazu und auch die TAZ legt sich für blondes Silikon ins Zeug. Da darf unser liebstes Bild-Pop-Girlie natürlich nicht zurückstehen. Noch einen Schritt weitergehend fordert sie dieses Recht auch für die weibliche muslimische Jugend: „Eine schöne Welt wäre das, in der junge muslimische Frauen das Kopftuch zu Hotpants und High Heels trügen und man ganz unbekümmert durch den bunten großstädtischen Wirrwarr in Berlin-Neukölln flanieren könnte“, meint die ZEIT dazu aber unserer Alice ist das noch ein Kleidungsstück zu viel.

Währenddessen ist die Jugend reich und euphorisch oder macht auf retro und spielt Wendland. Der alte Holzmichel Hermann L. Gremliza dagegen läutet in Literatur konkret endlich das digitale Zeitalter ein.

Meanwhile in Dortmund passiert wenig, außer man hätte orange Klamotten abzugeben.

Das verschafft uns die Zeit, um entweder die Wissenschaft nach vorn zu bringen, endlich mal den Film über das Grundeinkommen anzuschauen oder die Doku über die Fleshtones.

Und wenn wir die Welt dann immer noch nicht verstanden haben, wird sie uns Herr Barschel erklären.