Thomas Knüwer weist darauf hin, dass Dieter Gorny auch schon vor zehn Jahren keine Ahnung vom Internet hatte (und dafür heute in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ rumsitzen darf). Hier vertritt er dann die Interessen von Menschen, die folgendes von sich geben: „Kinderpornografie ist großartig, weil Politiker Kinderpornografie begreifen. Mit diesem Thema kriegen wir sie dazu, zu handeln und Websperren einzuführen. Sobald wir das geschafft haben, werden wir sie dazu bringen, auch Filesharing-Seiten zu blockieren“.

Animal Collective sind schlauer als Gorny & Kumpane und wissen, dass man mit Musik alleine nichts werden kann. Deshalb tun sie es anderen Größen der populären Kunst gleich und versuchen sich in Mode. Ob sich die dann auch jeder leisten kann? Aber jeder kann ja auch nicht Animal Collective hören.

Und ob währenddessen Marcus Staiger vom Portal rap.de nur noch Platten von Amy MacDonald oder Joanna Newsom verreißt, wissen wir nicht. Mit Lady Gaga wird er sich wohl aber nicht anlegen. Die hat nämlich mit Yoko Ono zusammengetan, die wiederum jeden tottwittert, der nicht schnell genug auf dem Baum ist.

Meanwhile in Dortmund kann man sich mal wieder (wenn es denn noch interessiert) an der Debatte um das „FZW“ beteiligen. Aber bitte immer schön anonym & ohne den geringsten Anflug von Sachverstand. Oder aber sich über die Zwischennutzung von leer stehenden städtischen Gebäuden Gedanken machen – auch wenn der Herr Dezernent das nicht so toll findet. Aber so richtig toll muss man die Entscheidungen der Stadt Dortmund ja auch nicht immer finden.