Jetzt stürzen sich die Geier auf das tote Wild. That’s Kapitalismus, Baby. In einer besseren Welt hätten allenfalls die zu klagen, die das FZW in einem Vierteljahrhundert zu dem gemacht haben, was es vor zwei Jahren noch war. Die Booker, die Mitarbeiter/-innen (städtische und freie), die Techniker/-innen, die Musiker/-innen, die Promoter/-innen, die Szenegänger/-innen … Und vielleicht auch die Bezirksvertretung der Innenstadt-West, der man ein funktionierendes soziales Zentrum genommen hat. (Natürlich müsste die das erst mal bemerkt haben.)

Wenn Politik und Verwaltung das FZW in einer grandiosen Mischung aus Inkompetenz und Handlungsunfähigkeit in einem Jahr an die Wand gefahren hat, dann liegt das nicht nur am Geld. Man hat von vornherein keine Idee und damit kein Konzept vom & für das FZW gehabt und sich stattdessen von den völlig blödsinnigen Maximen „Größer ist besser“ und „Popmusik ist Jugendkultur“ leiten lassen. Was bleibt ist umbaute Luft, um die sich Event-Agenturen balgen.