Während die Gattin des Franken Obama ihre Jagd nach dem Bösen fortsetzt, flieht die gute alte Popmusik dahin, wo die fabelhafte Guttenberg nun wirklich nichts Gutes vermutet. Da es beim Fernsehen ja schon lange um die Auffüllung der Werbepausen mit möglichst zu den Werbebotschaften passendem aber ansonsten langweiligen „content“ geht, ist es wohl das Beste was die Popmusik machen kann. Herr Gutti wird währenddessen von Stern, Spiegel und anderen bunten Illustrierten ins Kanzleramt geschrieben und irgendwer hat tatsächlich der Gattin Buch gelesen.

Zurück zur Popmusik, geriatrische Abteilung: Da nenne sich alte Herren „Kurzschwanz“ oder sehen sich (wohl immer noch unter Einfluss einer Flasche Doppelkorn) als kleiner Bruder von Hermann Hesse. Wenn auch ein Ableben der gut konservierten & glücklichen älteren Herren nicht so schnell zu erwarten ist, eine Möglichkeit der posthumen Vermarktung gibt es schon (ab November auch in Deinem Internet). Einer weiteren Guten, die einfach so geht, wird dieses zum Glück erspart bleiben, trotz Schwiegervater.

Die älteren Herren Young & Dylan melden sich mit Veröffentlichungen zurück. Der erstere quält die Gitarren, dass es eine Freunde ist und der letztere quält uns in diesem Jahr wenigstes nicht mit grässlichen Weihnachtsliedern, sondern legt uralte Demotapes neu auf.

Ein wirklich schönes Weihnachtslied ist doch nur dieses. Der Initiative, die es in die Charts puschen will, kann man sich nur anschließen. Ein Traum: Vom 24. bis zum 26. Dezember auf Do 91.2, Eins Live und WDR 4 nur dieses Stück, in Dauerrotation.

Außerdem: Max Dax verlässt die Spex, das cbgbs steht zum Verkauf, der Grubenmann macht schmierige PR und Nordkorea hat seine erste Webseite. Informationsgehalt noch eher mager und viele links enden im Nichts, aber aller Anfang ist schwer.

Meanwhile in Dortmund: Auch nichts.