Artikel getaggt mit Neil Young

So What?

Der Herbst rückt an, aber nicht alles wird schlecht. So hat Gutti, unser liebster herausragender Staatsmann einen neuen Job und die Mekons eine neue Platte auf dem Markt. “The Mekons have been rocking since before you were born and will be rocking long after they bury youtwittert Chuck Prophet über sie, womit er ohne Zweifel Recht hat. Auf Tour gehen sie auch – aber natürlich ohne Stopp in Dortmund. Womit wir beim sogenannten „FZW“ wären. Auch wenn dort mittlerweile so ziemlich jede Zielgruppe mit einer Party bedacht wird, gibt es immer noch junge Dortmunder, die von dieser Jugendkulturarbeit nicht erreicht werden. Derart gute Partyideen werden von den Dortmunder Linken schnell aufgegriffen. Weiter so!

Währenddessen sichert sich die Musikindustrie weiter ihre Pfründe, kämpft Billy Bragg gegen das Böse und entdeckt der SPIEGEL die Vollbartbands (blöde Bezeichnung, aber nur halb so blöd wie „Indie“ oder „Weltmusik“). Aber dass Pop keine Jugendkultur ist, im Grunde nie war und immer schon einen Bart hatte, konnte man dort auch schon früher nachlesen. Passend dazu kündigt Onkel Neil seine Autobiografie an und Teen Spirit riecht jetzt auch schon seit 20 Jahren komisch. Und in der letzten Spex ist eh alles Retro. Dass man auch über andere Luftnummern schöne elaborierte Texte schreiben kann, zeigt uns dann der Freitag. Alles irgendwie traurig – Herbst eben – aber vielleicht liegt die Zukunft ja hier

Was ein anderer Chuck Prophet-Tweet mit all dem zu tun hat ist schwer zu sagen: „Did you know the day before Gram Parsons died he was minature golfing with Jonathan Richman?

Bullshit-Index: 0.06, Ihr Text zeigt keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

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So What?

Der kategorische Imperativ der Casting-Gesellschaft lautet in jedem Fall: Liefere eine Show!“ sagt auf carta der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Machen wir doch glatt.

Warum die Presse immer noch auf der eher unkonventionellen Fortbildungspraxis der Jungen Union herumhackt, wissen wir aber nicht. Wichtig ist doch, dass sie damit Erfolg hat und tolle, junge Politiker/-innen nach vorne bringt. Ob zur Ausbildung künftig verstärkt auch tänzerische Elemente gehören werden, ist noch nicht ganz klar. Und wie tanzt man eigentlich Bunga-Bunga?

Währenddessen stell Sony die Produktion des Walkman ein, findet man auf www.motor.de die Spex nicht mehr so richtig alright und stellt ein Gericht fest, dass getauschte Songs doch nicht ganz so wertvoll sind, wie die Musikindustrie es immer angenommen hatte. Das Label City Slang wird 20 und schenkt uns einen Sampler. Außerdem hat jetzt fast jeder Lebende seinen Facebook-Account. Deshalb kümmert sich Fakten-Markwort dann mal um die Toten.

Noch lange nicht tot ist Neil Young und tritt sogar mit den alten Buffalo Springfield noch mal auf. Auch nicht tot, die großartigen Feelies, die sogar ein neues Album ankündigen.

Meanwhile in Dortmund meldet der WDR, dass sich bei der Übernahme des FZW Kapital und Verwaltung doch irgendwie noch nicht so ganz einig sind. Aber die Meldung hat ja den Neuigkeitswert eines Staus auf der A40.

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